Kreuzbandriss Katze

Ein Haus im Haus für die Katz'

Ich darf jetzt ca. sechs Wochen lang nicht springen und kaum laufen?

Hallo - ich bin eine Katze! Wie soll das gehen?

An dieser Stelle möchte ich auf den Erfahrungsbericht eines anderen katzenfreundlichen Menschleins hinweisen. Nicht, dass man es so machen muss wie dort beschrieben, aber man bekommt einen sehr guten Eindruck für das, was wichtig ist und worauf man achten muss. Für meine Menschleins zumindest war dieser Beitrag sehr inspirierend.

http://gesundeskatzenleben.com/forum/index.php?topic=112.0

Die Quintessenz ist:

Die Katze braucht einen Raum,

  • aus dem sie nicht ausbüxen kann,
  • in dem sie auf nichts draufspringen kann,
  • der dennoch Platz zum Schlafen, Fressen und das Katzenklo bietet,
  • in dem sie ein bissl herumtapsen kann und
  • mit dem sie sozial in das Familienleben integriert ist.

Alles unter einen Hut zu bekommen ist schwieriger, als man auf den ersten Blick annimmt.

Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass man direkt nach der Operation noch nicht unbedingt das perfekte Gehäuse haben muss. Wir Katzen können da ruhig ein, zwei, drei Tage auf sehr engem Raum leben. Schließlich müssen wir die Operation ja auch erst einmal verdauen. Da ist die Kreativität eines jeden Menschleins gefragt, aus den sich im Haushalt befindlichen Mitteln und Möbeln zur Not erst einmal ein Provisorium zu bauen. Natürlich wäre es schöner, wenn gleich das perfekte Gehege gebaut oder besorgt wird. Aber die Menschleins sind ja meist von der neuen Situation so überrumpelt, dass ein perfektes Gehege zeitlich manchmal schwer zu realisieren ist.

Gerne hätten meine Menschlein ein so schönes Gehege gebaut, wie in dem oberen link beschrieben, aber dazu fehlte ihnen a) das handwerkliche Geschick und b) befanden sich die notwendigen Materialien nicht gleich um die Ecke.

Das was sie machten war: Ab in den (kleinen örtlichen) Baumarkt und irgendwie Materialien finden, aus denen sich ein Gehege, Käfig, eine Zelle, wie auch immer man das nennen mag, bauen lässt. Im Prinzip eine sehr gute Idee.

Doch hier kann ich nur seufzen - ein paar Mülltonnenbegrenzungsgitter aus Holz waren herabgesetzt. Drei Gitter in einem Paket für 40 Euro. Da drei noch kein Quadrat bilden, schleppten sie also zwei Pakete an und hatten so sechs Gitterteile, um einen Raum für mich zu bauen. Ja bin ich denn 2 Mülltonnen?

Bevor ich hier Bilder von den mehr oder weniger kreativen Bauten meiner Menschleins einstelle, möchte ich auf andere ggf. auch nur provisorische, weil relativ schnell und ggf. preisgünstig zu realisierende Gehegemöglichkeiten hinweisen.

Ein geeigneter Tisch und um den Tisch herum Gartenzaungitter vom Baumarkt. Die Frage ist: Will die Katze versuchen unter dem Gitter durchzukriechen? Eine Katzencharakterfrage. Wie der Mensch das Gitter am Fußboden befestigt, oder Bohlen/Bretter drumherumlegt oder oder oder - da ist kreativer Menschenverstand gefragt. Problem: Der Tisch kann nicht mehr benutzt werden und ist außreichend Platz unter dem Tisch?

Es gibt auch Freigehege für Nagetiere (mit Dach), aber sind diese für eine Katze stabil, groß und hoch genug? Wie befestigt man diese am Fußboden? Schließlich besteht der Fußboden nicht aus Erde. Es sei denn man hat einen alten Teppich, den man mit den Gittern verknüpfen könnte.

Auch über sogenannte Welpenausläufe für Hunde kann man nachdenken. Um die Ausläufe ggf. zu überdachen, wäre ein engmaschiges Netz, eine große Tischdecke oder ein Laken usw. denkbar, das mit Hilfe von Schnüren an dem Geländer fest verknotet wird.

Eine andere, häufiger im Internet beschriebene Variante: ein Kinderlaufstall. Sollte man den Eindruck haben, dass die Abstände der Gitterstäbe zu weit sind, so könnte man drumherum Gartenzaungitter oder ein Netz anbringen - auf jedenfall etwas, durch das die Katze hindurchschauen kann. Es könnte ja sogar sein, dass aus der Nachbarschaft noch jemand einen solchen Laufstall besitzt. Meine Meschlein hatten sogar einen über Kleinanzeigen ausgemacht, doch leider war dieser dann schon vergeben. Sie hätten auch im Supermarkt einen Aushang anbringen können, dass sie einen Laufstall suchen... Sie hätten auch in die große Stadt mit der Tierklinik fahren können, um ein Laufgitter zu kaufen. Am besten ein schönes großes mit engen Gitterstäbenabständen.

Ja selbst ein Kinderbett mit Stäben würde für die ersten Tage genügen. Oder ein Kinderreisebett - was sag ich da, so eins habe ich später auch bekommen, um dann von einem Gehege zum anderen getragen zu werden, nur um den sozialen Anschluss nicht zu verlieren.

Den hier vorgeschlagenen Möglichkeiten gemein ist: Sie lassen sich alle gut in der Wohnung aufstellen und zwar dort, wo auch der soziale Bezug zu den Menschen gegeben ist.

Aber ich sag' euch, wären meine Menschleins nicht so knauserig mit dem Geld gewesen (was sie im Nachhinein schon als etwas ansehen, was man hätte besser machen können), dann hätten sie mir ein Gewächshaus ins Wohnzimmer gestellt! Es gäbe da auch große durchsichtige Plastikhäuser. Na gut, das Wohnzimmer wäre zwar kaum noch zu betreten gewesen, aber für mich hätten sie das schon machen können...

Und auch der Charakter einer Katze spielt bei den Überlegungen eine Rolle. Mein Kollege in dem oben genannten link versuchte sich sogar aus dem Katzenkäfig zu befreien. Ich hingegen war das liebste Kätzchen auf der Welt und habe nie nach einem möglichen Schlupfloch gesucht. Das wussten meine Menschleins aber vorher nicht. Sie bauten eine Festung, was bei mir gar nicht nötig gewesen wäre.

Was man nicht machen sollte

Ich glaube der erste Gedanke eines jeden Menschleins ist: Die Katze kommt in ein Zimmer, aus dem sie dann für die paar Wochen nicht raus darf.

Die Idee ist an sich ganz gut, aber bitte, kaum jemand hat ein schönes wohltemperiertes leeres Zimmer ohne Fensterbrett.

Das Badezimmer: Waschbecken, Duchwanne, Klo, ggf. Waschmaschine und Badewanne - da kann jede Katze schön viel rumspringen, was sie nun partout nicht machen darf. Mit der Küche und ihrer Anrichte ist das genauso. Schlafzimmer, Wohnzimmer, Gästezimmer, Kinderzimmer und was es noch für Zimmer geben könnte, stets befinden sich dort zumeist größere Möbelstücke, auf die die Katze hinaufspringen könnte. Kellerraum? Wenn's nicht zu kalt, schmuddelig und düster ist und sich ein Mensch bereit erklärt, sich öfters bzw. lange dort aufzuhalten - wäre vielleicht eine Option.

Im Internet ist häufiger zu lesen, dass die Menschen die Katze mit sich in einen Raum sperren und sie aufpassen, dass die Katze nirgendwo hinaufspringt. Und schwubs, in einem unbeobachteten Moment macht sie es dann doch. Man kann und will nicht 24 Stunden mehrere Wochen lang auf die Katze aufpassen. Diese Option sollte man gleich verwerfen.

Und bitte denkt daran, dass wir auch noch den sozialen Bezug zu den Menschen brauchen. Also einfach mal so wegsperren und nur zum Fresschen geben und Klo sauber machen vorbeikommen, geht gar nicht.

Selbst wenn der Raum zunächst sehr klein ist, etwas herumspazieren muss dennoch drin sein, damit sich die Muskeln nicht zu sehr degenerieren. Das wäre mir nämlich beinahe passiert.

Meine Gehege

Also ich muss schon sagen, meine Menschleins haben die dringende Mahnung der Tierärztin aus der Tierklinik, dass die Katze in den ersten Wochen auf gar keinen Fall springen und laufen darf, fast schon zu ernst genommen.

Ich bekam einen Tisch, nicht sehr groß 0,90 x 0,90 m, und um ihn herum wurden die Mülltonnengitter angebracht. Allerdings war hier der Clou, dass das Gehege in der Nähe des Bettes aufgebaut wurde. Das Bett hat drei Bettkästen. Einen davon haben sie rausgenommen und somit hatte ich noch zusätzlich eine Höhle zum Verkriechen. Das war auch notwendig, sonst wäre es zu klein gewesen.

Käfig auf und Käfig zu.

Jedoch ist das geblümte Katzenklo, wie in dem Bild zu sehen, nicht zu empfehlen. Meine Menschleins meinten es ja gut und stellten mir etwas hin, was nicht so viel Platz einnimmt, wie herkömmliche Katzentoiletten. Aber dieses Ding war zu hoch! Mit dem frisch operierten Bein und später noch mit einem Kragen bin ich nie ganz rein gekommen und so ging manches daneben.

Die Überlegung mich im Schlafzimmer "abzustellen" beruhte auf zwei Faktoren. Im Gegensatz zu dem tollen Gehege aus dem link wäre mein Käfig, egal wo aufgestellt, zu klein gewesen, als das ein Mensch dort hätte übernachten können. Und auf dem Sofa oder einer Matratze neben dem Käfig wollten sie auch nicht unbedingt schlafen. Sie wollten im Bett schlafen und mich quasi dabei haben. Das nennen sie dann sozialen Bezug, weil sie acht Stunden im Stück bei mir sind - schlafend. Der andere Faktor, der ihre Überlegungen hinsichtlich des Übernachtens im eigenen Bett sehr entgegen kam war dieser, dass ich von Natur aus eine eher ängstliche Katze bin. Bei unbekannten oder zu lauten Geräuschen, Besuch von "fremden" Menschleins sowie dem Staubsauger, hielt ich mich schon immer von dem Wohnzimmer und der Küche fern und fand z.B. im Schlafzimmer meine Ruhe.

Neben meinem Futter erhielt ich noch ca. eine Woche lang etwas gegen die Schmerzen und Antibiotikatabletten.

Tagsüber kamen sie meist abwechselnd für ein paar Minütchen zu mir und streichelten mich nebst Fresschen geben und Katzenklo sauber machen. Und nicht zu vergessen, die Bemühungen die Katzenklosteinchen und manchmal mehr vom Boden aufzulesen.

Schon ein paar Tage nach der Operation musste ich wieder in die Tierklinik. Das war geplant, denn die Tierärztin wollte sich ihr Werk noch einmal ansehen. Und sie hat bemerkt, dass ich mich ein wenig an den Fäden und Klammern zu schaffen gemacht hatte. Was soll man auch tun, ist ja so langweilig im Käfig. Deshalb musste ich bis zum Fäden einen Kragen tragen. Ihr glaubt gar nicht, wie unbeholfen man damit ist.

Ich habe das mitleidigste Gesicht der Welt gemacht, bin gegen alles gestoßen, woran man sich in dem Käfig stoßen kann, aber geholfen hat es nicht. Der dumme Kragen blieb bis zum Fäden ziehen dran. Sie haben den Kragen etwas zurechtgeschnitten, schließlich ist mein Kopf ja nicht so groß wie eine Melone. Dennoch habe ich herausgefunden, wie ich zumindest an die Metallklammern herankomme und ein bisschen daran zuppeln kann. Bevor ich sie ganz ab hatte, kam ich auch schon zum Fäden ziehen, zu meiner Tierärztin hier am Ort.

War die Ärztin aus der Tierklinik erfreut, dass meine Menschleins einen so schönen kleinen Käfig gebaut haben, sah die Tieräztin vor Ort das ein bisschen anders. Ein Gehege ja, aber ein etwas bewegen muss die Katze sich auf jeden Fall! Das hatte zum Glück zur Folge, dass die Menschleins ein großes Brett auf den Tisch legten und meinen Käfig um die restlichen zwei Mülltonnengitter erweiterten.

Damit änderte sich ca. zehn Tage nach der Operation schon einiges. Nicht nur, dass der Käfig endlich eine annehmbare Größe hatte, sondern auch, dass sie mich mehrmals am Tag im geschlossenen Zimmer und unter Aufsicht laufen ließen.

Naja, gelaufen bin ich eigentlich nicht. Einen Meter vom Käfig entfernt auf den Boden fallen und sich so richtig schön die Wampe kraulen lassen. Und auch im Liegen kann man mit mir spielen. Das kranke Bein habe ich lange nicht aufgesetzt. Aber es tat gut ab und an in dem Zimmer herumzuhumpeln und mal wieder an anderen Dingen schnüffeln zu können. Auch Spielzeugmäuse und anderen Quatsch bekam ich nun in den Käfig, das tat mir ganz gut.

Damit ich noch mehr sozial integriert wurde, bestellten sie via Internet ein Kinderreisebett und stellten es im Wohnzimmer auf. So konnte ich auch ein paar Stunden am Tag bzw. am Wochenende am Leben im Wohnzimmer teilnehmen. War zwar mal ganz abwechlungsreich, aber ehrlich gesagt, fand ich das nicht so klasse. Zum Glück hatte das Bett hinten noch eine Öffnung, wo sie einen Kasten ranbauten, in dem das Katzenklo stand. Sonst wäre im Kinderbett nur sehr wenig Platz für mich gewesen. Im Schlafzimmer war es dann doch ruhiger und für mich angenehmer. Und diese ständige Herumtragerei...

Während meine Menschleins im Internet von relativ schnellen Erfolgen lasen, habe ich mir lange Zeit gelassen. Erst zum Ende der dritten Woche nach der Operation fing ich langsam an, beim Gehen auch mal das kranke Bein aufzusetzen. Sah ziemlich o-beinig aus.

Das Ende der sechsten Woche nahte, aber erst in der siebten Woche bekamen meine Menschleins einen Termin in der Tierklinik zur abschließenden Untersuchung. Solange sollte ich noch im Gehege bleiben. Meine Menschleins haben mich aber schon vorher heimlich in verschiedenen Zimmern frei laufen lassen. Nur zum Treppensteigen wurde ich getragen. Und auf's Sofa bin ich auch gesprungen, so hoch ist das ja gar nicht.

Dann der erlösende Termin. Die Ärztin in der Klinik war von meinem Zustand begeistert. Ich würde so rumlaufen, wie eine Katze nach so einer Operation rumlaufen sollte - humpelnd und o-beinig, aber alle vier Beine belastend.

Ab jetzt durfte ich wieder alles machen. Raus in die Wildnis, Treppen steigen, Springen. Springen? Das traue ich mich bis heute noch nicht so richtig. Klar, Sofa oder Bett rauf und runter, kein Problem. Aber alles, was mehr als Stuhlhöhe hat ist mir zu hoch, auch meine bislang geliebten Fensterbretter. Eine richtige Springerin war ich aber noch nie. Ich bin mehr eine Kletterin und das ziemlich gut. Auf den Pavillion musste ich mit meiner neu gewonnen Freiheit sofort raufkrackseln - Kletterer wissen dies zu schätzen. Nur runterspringen traute ich mich mit dem Bein nicht. Nach Stunden haben meine Menschleins mich endlich entdeckt und runtergehoben. Solche Spielereien sollte ich in Zukunft wohl eher nicht mehr machen.

Wie es mir heute geht

Jetzt ist es gerade mal erst fünf Monate her, seit ich diesen doofen Unfall hatte.

Im Internet lasen meine Menschleins, dass nach der Operation der Bewegungsablauf der Katze fast so gut wie vor dem Unfall wäre. Besuchern würde nichts auffallen nur die "Besitzer" merken, dass das vormals kranke Bein in manchen Situationen anders gehalten wird.

Also ich humpel schon noch. Manchmal mehr, manchmal so gut wie gar nicht. Im Sitzen strecke ich das Bein gerne weit von mir. Rennen kann ich auch. Dann setze ich beide Hinterläufe gleichzeitig auf, sieht ein wenig so aus wie ein laufendes Kanickel, aber das habe ich früher auch schon ab und an gemacht. Beim Trepp-ab-laufen verhaspel ich mich manchmal noch. Sollte etwas langsamer die Stufen in Angriff nehmen, weil mein krankes Bein doch nicht so schnell reagieren kann, wie das Gesunde. Wenn ich mich hinlege, so brauche ich manchmal etwas länger, bis ich mein lädiertes Bein in die richtige Position gebracht habe. Wie schon gesagt, Mammutspünge traue ich mir nicht mehr zu, aber für's Sofa, Stuhl und Bett reicht es allemal. Wenn ich stehe, z.B. um meinen Menschleins mitzuteilen, dass ich Hunger habe, dann versuche ich mein krankes Bein nicht zu belasten. Am liebsten lehne ich mich dann mit dem Po an ein Stuhlbein oder einen Türrahmen. Sowieso, sobald ich eine Position einnehme, in der ich nicht laufe, dann setze ich mich lieber gleich hin, neuerdings auch beim Fressen - oder Hinlegen, auf den Rücken, um ein paar Streicheleinheiten abzukassieren.

Dazu muss man aber auch sagen, dass ich keinen Meniskus mehr habe. Vielen anderen Katzen ist dieser geblieben und es wurde "nur" das Kreuzband repariert. Ist ja dann auch ganz logisch, dass sie damit viel mehr machen können, als ich. Mäuse fange ich trotzdem wieder!

Aber alles in allem sind meine Menschleins und ich mit der Situation sehr zufrieden. Schließlich kann ich wieder alles mit vier Pfoten machen, was eine Katze eben so machen muss, auch wenn es vielleicht jetzt etwas anders aussieht, als vorher.

Einen psychischen Schaden habe ich durch die "Käfighaltung" nicht bekommen. Da machen sich die Menschleins aber auch echt zu viele Gedanken in der heutigen Zeit.

Mein stattliches Aussehen habe ich mir bis heute bewahren können, auch wenn die Tierärzte nach wie vor meinen, das Übergewicht sollte weg. Meine Menschleins arbeiten daran mit Diätfutter und ich esse wirklich nicht viel, aber die Pfunde wollen einfach nicht purzeln. Jedem ist klar, dass es mir mit dem Bein, der Bewegung und irgendwann mit der Arthrose noch besser gehen würde, würde nicht so viel Gewicht auf ihm lasten. Wie gesagt, wir arbeiten daran.

Das A und O scheint aber wirklich zu sein, dass man in der etwa sechswöchigen Nachbehandlung bei einem Kreuzbandriss auf keinen Fall springen darf, aber spätestens eine Woche nach der Operation sich die Katze bewegen soll. Damit ist etwas Gehen gemeint. Mein Gehege war zum "Spazieren gehen" doch etwas zu klein, aber es hat mir und dem Gesundungsprozess nicht geschadet. Und auch bei den Ausflügen außerhalb meines Geheges zog ich es lieber vor, am Bauch gestreichelt zu werden und im Liegen etwas zu spielen, als dass ich mein Bein "trainiert" hätte. Dennoch hat alles wunderbar geklappt und heute ist es so, wie es den Umständen entsprechend sein soll!

Wie das die andere Menschleins mit Gehege bauen und so hinbekommen, hängt ganz von ihrer eigenen Kreativität ab. Es gibt da kein Allgemeinrezept. Es sei denn, jemand erfindet ein kostengünstiges, ausbruchssicheres und kragenfreundliches Gehege für Katzen mit Kreuzbandrissoperation inkl. Toilette, Schlafhöhle, Spiel- und Gehplatz, einer Fressnische und Internetanschluss.

Nun stelle ich das Laptop aber beiseite und mach ein Nickerchen,

Eure Penny

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